Wir erleben täglich Millionen von Sinneswahrnehmungen: Unser Wissen wächst, auch wenn wir
es nicht bewusst wahrnehmen. Dieses intuitive Wissen wird zu wenig gefördert oder durch
abgewehrte Gefühle blockiert. Das Ziel ist die Mitte, dort sind eigenständiges Denken
und Intuition in Einklang. Meinen Weg in die Mitte prägten 7 Herausforderungen.
Mit jeder Herausforderung lösten sich innere Begrenzungen auf und
meine innere Stimme wurde lauter.

Jede Beziehung mit anderen ist eine Brücke zu mir selbst. Ob in Freundschaft, Liebesbeziehungen, unter Kollegen oder mit Kunden. Wir können uns in jeder Beziehung wie in einem Spiegel selbst neu entdecken: unsere Stärken und Schwächen, unsere Potenziale und Schatten.

Häufig sind wir uns zu wenig bewusst, dass jede Stärke auch einen Schatten wirft. Ist eine Seite von uns überdurchschnittlich stark entwickelt, dann fehlt etwas auf der anderen Seite. Wenn wir in unsere Mitte kommen wollen, sind wir darauf angewiesen, dass andere Menschen zu einer Brücke zu uns werden. Alle Gefühle, die wir nicht erleben wollen, können der Intuition im Wege stehen. Sobald wir in unseren Beziehungen ohne Bewertung sein können, kann sich eine kooperative Form der Intuition entwickeln.

Dann entspringt Intuition nicht mehr in jedem Einzelnen, sondern im Beziehungsraum zwischen uns. Im gegenseitigen Wohlwollen beginnen sich unsere Energiefelder zu verweben. Damit sind wir an eine größere Quelle angeschlossen und können Einsichten und Erkenntnisse gewinnen, die uns nur gemeinsam zugänglich sind. Daraus erwachsen ungeahnte Möglichkeiten für das Arbeiten in Kooperationen und Teams: Durch Kombination entsteht mehr als durch Addition.

Daraus ist für mich gewachsen

Die Bereitschaft:
Geben und Nehmen in meinen Beziehungen ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Erfahrung:
Konstruktive Reibung erzeugt Wärme und Nähe.

Die Erkenntnis:
Das Teilen unserer Schwächen hat einen besonderen Wert: Es schenkt uns Tiefe.