1. Juli 2010
5 Jahre konnte ich von meinem Schreibtisch auf die 1oo Jahre alte Esche schauen. Ich habe den Blick geliebt.
Vor etwa 4 Monaten sah ich plötzlich, wie ein großer Menschenauflauf sich um die Esche versammelt hat. Mir schwante Böses. Dieser wundervolle Baum war seit geraumer Zeit von einem Pilz befallen. Jedes Jahr wurden die abgestorbenen dicken Äste entfernt. Da der Baum zur Hälfte auf städtischen Grund und Boden stand und zur anderen Hälfte auf dem Besitz meines Vermieters, hat man mal wieder gemeinsam nach einer Lösung gesucht.
Festgestellt wurde, der Baum war nur noch zu 1/3 verwurzelt. Es war zu gefährlich ihn stehen zu lassen. Eine kleine Strasse führte unmittelbar an ihm vorbei. Einen Abend bevor das Fällen begann, habe ich mich mit einem Glas Wein auf die Bank vorm Haus gesetzt und mich verabschiedet. Er hat mich oft getröstet, mir einfach Gesellschaft geleistet und oft wunderschöne Augenblicke geschenkt. Das alles sollte jetzt vorbei sein. Unvorstellbar.
2Monate sind seit der Fällung vergangen.Der kleine Baum, der einst im Hintergrund stand, kommt nun auf neue Weise zur Entfaltung und schenkt mir einen neuen Blick.
Wer hätte das gedacht. Die Natur ist ein wunderbares Lernfeld.
16. Juni 2010
Dieses Geschenk konnte ich nicht einfach öffnen. Ich habe es 2 Tage liegen lassen… bis der richtige Moment gekommen war. In den 2 Tagen habe ich immer mal wieder die Verpackung bestaunt und mich auf den Inhalt gefreut. Sonntagmorgen - nach einem langem und ausgedehnten Frühstück war es endlich soweit. Ich habe mir eine Schere und die Tüte mit in den Garten genommen und das Öffnen zelebriert.
Mutterland hier wird der Name gelebt. Ich bin begeistert. Auf der Homepage konnte ich nachlesen, was ich zuvor schon gefühlt habe. Die Philosphie, die hinter dieser Idee steckt, ist eine Hommage an liebevolle Mütter und an Deutschland. Es werden ausschließlich tratitionelle Delikatessen angeboten. Vom kalten Hund bis zur Erbsensuppe Hausfrauenart – Leckereinen, die an liebevolle, deutsche Kindtage erinnern.
Mutterland ich komme! Wenn ich das nächste Mal nach Hamburg reise steht auf jeden Fall ein Besuch auf meiner Liste und bis dahin gibt es die Möglickeit im Onlineshop zu stöbbern und einzukaufen.
In Mutterland trifft Tradition auf Zukunft. Die Mitte liegt eben immer dazwischen und die Verbindung ist die Liebe.
3. Juni 2010
Immer noch innerlich bewegt vom “Flashmop” beim Eurovision Song Contest, habe ich mich gerade an den Computer gesetzt. Ohne Nachzudenken bin ich los maschiert – bin einfach meiner Lust gefolgt und wieder mal bei TED gelandet. 2Klicks weiter sprach Derek Sivers zu mir. Der Musiker und Abenteurer brauchte nur 3:10 Min. um mir zu erklären,wie man eine Bewegungen wirklich startet.
Wenn ich seinem Kriterienkatalog glaube, verfüge ich über die notwendigen Vorausetzungen,um etwas in Bewegung zu bringen. Ich kenne Einsamkeit, ich bin ein bißchen verrückt, ich habe die Courage zu folgen und kann anderen zeigen wie man folgt…….
Jetzt bin ich gespannt wie sich die Bewegung in mir fortsetzt. Was mir so als Nächstes begegnet.
Wie bringt Derek Sivers sie in Bewegung?
30. Mai 2010
Mich hat nichts mehr auf dem Sofa gehalten. Ich habe geweint vor Freude, gelacht und echt abgerockt. Mit den Tanzschritten habe ich es nicht so genau genommen, ich habe einfach mitgemacht. Nach ein paar Minuten haben meine Spiegelneuronen begriffen worum es geht und ich konnte die Bewegungen ganz leicht ausführen.
Hier das Video für alle die, die diese Minuten verpasst haben. Falls sie es schon gesehen haben, beim zweiten und dritten Mal ist es mindestens genauso schön.
8. April 2010
Das Video dauert 5 Min – Zahlen über Zahlen. Sie sprechen eine deutliche Sprache. Nach den 5.Min könnte man auf die Idee kommen, dass uns nur die Wahl zwischen totaler Verweigerung und grenzenloser Überflutung bleibt.
http://www.vimeo.com/9641036
Stimmt das wirklich oder habe wir nicht noch ganz andere Möglicheit zu wählen?
Meiner Meinung nach braucht es Fragen, die uns die Chance einräumen, im eigenen Sinne zu wählen. Allerdings nützen die besten Fragen nichts, wenn wir die Antworten nicht hören wollen oder können.
Zum Beispiel:
Was hat gerade Priorität in meinem Leben?
Was interessiert mich wirklich?
Was kostet unnötig Zeit?
Was ist mein langfristiges mein Ziel?
Was gibt es für Möglichkeiten und welche dienen meinem Ziel?
Welche Fragen fallen Ihnen noch ein?
23. Februar 2010
Jede Frau kennt die kleinen und manchmal auch großen Problemzonen. Der Bauch zu dick, der Po nicht knackig genug, der Busen zu klein oder vielleicht zu groß. Die Liste ist lang. Das Fitnessprogramm von Anke hilft.
Ich habe herzhaft gelacht und sie ?
9. Februar 2010
Ich bin zwar ein echt kölsches Mädchen, dennoch bin ich dem Karneval viele Jahre aus dem Weg gegangen. Mir war enfach nicht danach in andere Rolle zu schlüpfen.
Vor einer Woche bin ich zu einer Kostümsitzung eingeladen worden und ich habe zu meiner eigenenÜberraschung zu gesagt. Ich brauche ein Kostüm, war mein erster Gedanke. Ich hatte viele Ideen und das ist es geworden….

Karneval liegt mir anscheinend doch im Blut. Mein Großvater war ein echte kölsche Jeck. Er hat es geliebt in möglichst viele Kostüme zu schlüpfen. Lieber Opa, ich bin dir auf den Versen. Vielleicht wird aus mir doch noch “ne echte Jeck”.
4. Februar 2010
Haben sie schon mal ein Haus gebaut? Wenn ja, welche Fragen haben sie sich damals gestellt?Vielleicht wollen sie noch ein Haus bauen? Welche Fragen würden sie sich stellen?
In meiner Vorstellung habe ich schon viele Häuser gebaut – immer mal wieder. Ich fand es spannend meine Entwicklung im Spiegel meiner Entwürfe zu erleben. Zum Bau ist es nie gekommen. Das hat meine Mutter für mich mit erledigt. Sie hat es in ihre Leben gleich 2x geschafft.
Der Zukunftsforscher Matthias Horx baut zur Zeit in der Nähe von Wien – natürlich ein Zukunftshaus. Gemeinsam mit seiner Frau, 2 Kindern und einer Katze wird er in wenigen Monaten einziehen.
Welche Fragen stellt sich ein Zukunftforscher, bevor er ein Haus baut?
Zum Beispiel
- Wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern – und was heisst das z.B. für die Gestaltung der Küche?
- Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen den Generationen – welche Lebens-, Medien- und Zeit-Räume teilen wir mit unseren Kindern?
- Wie reagiert Architektur auf die Alterung seiner Bewohner?
- Wie verhält sich das Haus zu seiner Umwelt – in Energiefragen, aber auch in Sachen Mobilität?
Die Antwort finden sie hier.
Ich hätte große Lust so zu wohnen, sie auch?
27. Januar 2010
In einem Beratungsgespräch zum Thema “welches sind die Werte, die mich als Beraterin tragen” inspirierte mich , meine tragenden Säulen zu überprüfen.
Ich wollte wissen, ob sich etwas verändert hat.
Lauteten meine 4 Säulen vor 3 Jahren noch Mitmenschlichkeit – Aufrichtigkeit – Zuverlässigkeit – Natürlichkeit, heißen sie heute immer noch Mitmenschlichkeit, weil dieser Wert für mich der Grundbaustein meines Lebens ist. Aufrichtigkeit hat sich in Wahrhaftigkeit gewandelt. Aus Zuverlässigkeit schafft Vertrauen und die Natürlichkeit hat sich verwurzelt.
Jetzt ist das was mich trägt wieder in Form gegossen.
31. Dezember 2009
2 Kölner zaubern für ihre Freunde jedes Jahr einen musikalischen Jahresrückblick – nur so aus Spass. Dieses Jahr ist ihr kleines Werk so gut gelungen, dass diverse Radiosender und der WDR auf sie aufmerksam geworden sind.
Ich wünsche ihnen eine wunderbare Sylvesternacht und einen “Kater freien” 1.Januar 2010.
Bis nächstes Jahr.