2. Juli 2009

Körper als Leinwand

Spannend- was mich zur Zeit begeistert. War es gestern Landschaft als Leinwand, ist es heute der Körper als Schreibfläche oder besser als Ausdrucksfläche.

Auch die Typo fasziniert mich. Michael Holzer und mit ihm David Carson und Oliver Schöndorf haben mir den Blick für die Faszination Typograhie geöffnet. Würde der Film von Gemma O’Brien in Normalgeschwindigkeit laufen, würde die Typograhie bestimmt mehr im Vordergrund stehen. Durch die Geschwindigkeit kommt mehr die Tatsache, dass sie den Körper beschreibt, als die Art und Weise, wie sie es tut,  in die Aufmerksamkeit.

Schade, dass es bei youtube keine Möglichkeit gibt, den Film auf Normalgeschwindigkeit umzustellen. Ich wäre gerne eintaucht.

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1. Juli 2009

Die Wüste ruft

Jede Zelle hat Jim Denevan in mir berührt. Die Sehnsucht mich auszudrücken wird von Minute zu Minute größer. Die Größe seiner Leinwand zieht mich magisch an. Ich habe mir den kleinen Film bestimmt 5x angeschaut. Ich könnte mich glatt in den nächsten Flieger setzen und nach Nevada fliegen. Die Möglichkeit mich unbegrenzt auszudrücken und das inmitten der Natur weckt ungeahnte Sehnsüchte. Ich bin gespannt wohin mich dieser Weckruf führt.

Was weckt Jim Denevan in ihnen?

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16. Juni 2009

Persönliches hinterläßt Spuren

Ich habe alle Weihnachts-und Neujahrsgrüße an mich, unter meinen kleinen Tannenbaum gesammelt. Von wunderschönen handgemalten Karten bis zur Portion Sand aus dem hohen Norden war alles dabei. Ich habe mich sehr über diese nur für mich gemachten Grüße und Wünsche gefreut. Im Gegensatz zu den vielen unpersönlichen Rund-SMS, kann ich jeden individuellen und persönlichen Gruß ohne lange nachzudenken zu ordnen. Danke an alle, die sich die Mühe gemacht haben und denen es ein Bedürfnis war mir persönlich zu schreiben. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
weihnachtsgruse.jpg

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6. Mai 2009

Weißt du noch Christiane ?

Weißt du noch, als wir uns das erste Mal begegnet sind ? Es war auf einem Autobahnparkplatz zwischen Frankfurt und Nürnberg. Damals – vor mehr als 15 Jahren konnten wir nichts, aber wirklich gar nichts miteinander anfangen.

Weißt du noch, als ich dich zu Beginn meiner Ausbildung das erste Mal eine Woche begleiten dürfte? Deine  Art mit Menschen zu arbeiten hat mich angezogen. Ich wollte von dir lernen. Persönlich gab es weiterhin keine Berührungspunkte.

Weißt du noch, wie du mich mit lösungsorienten Fragen nach Shazer  aus der Kurzzeittherapie konfrontiert hast. Die Welt der Fragen war von da an unser Treffpunkt.

Weißt du noch, als ich meine erste Visualisierung im Zuge meiner Ausbildung machen mußte. Das Herz schlug mir bis zum Hals und meine Hände waren schweißnass. Damals kanntest du das Gefühl von Angst noch nicht – für mich war das kaum vorstellbar.

Weißt du noch, als ich nach Beendigung meiner Ausbildung dir das erste Mal erzählt habe, wie ich mit den Menschen arbeite. Deine Neugier und dein Interesse an Andersartigkeit war pure Stärkung für mich.

Weißt du noch, als wir uns das erste Mal ausserhalb unser Arbeit bei mir zuhause getroffen haben. Die gemeinsame Forschungszeit sollte von da an ein großer Bestandteil unseres Lebens werden.

Weißt du noch, als wir gemeinsam begannen an unserem ersten Ausbildungskonzept und diversen Aussenauftritten zu basteln. Damals wußten wir zum Glück nicht auf wieviele Widerstände wir stoßen werden.

Weißt du noch,als die Zeit der Selbstständigkeit anbrach und wir unser gemeinsamen Arbeit ein weltliches Gerüst verliehen. Es war wunderbar unsere Namen auf Briefpapier und Co zu lesen.

Weißt du noch, als du das erste Mal sagtest, Störungen haben auf unserem gemeinsamen Weg immer Vorrang. Wir haben daraus die wertvollsten Früchte geerntet.

Weißt du noch, als wir das erste Mal gemeinsam auf Reisen gegangen sind. Der erste Pfeiler unseren privaten Brücke war gebaut.

Weißt du noch, als meine Mutter gestorben ist und du nicht von meiner Seite gewichen bist. Da begann unser freundschaftlicher Weg.

Worte reichen  nicht aus -  unseren gemeinsamen Weg in den letzten 15 Jahren zu beschreiben.   Es ist nur ein Versuch……..

Ich bin bis in jede Zelle dankbar, dass wir uns getroffen haben und immer wieder erstaunt, dass wir uns getroffen haben.

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27. März 2009

Nürtingen auf dem Siegertreppchen

Beim 1.Bildungswettbewerb „Ideen.Bildung.Zukunft“ des Landkreises Essling hat die Stadt Nürtingen gleich 6 mal gewonnen. Die Stadt hat früh erkannt, dass Bildung einen wichtigen Standortfaktor darstellt.

Sie waren schon wach und haben sich in die richtige Richtung bewegt, als andere Städte sich noch im Tiefschlaf befanden. Für diesen Weitblick und Tatkraft werden sie jetzt geehrt.

Ich gratuliere!

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Und zwischen durch ein bißchen Geschichte

In meiner Schulzeit zählte Geschichte zu den Fächern, die ich gar nicht mochte. Trocken und leblos war der Unterricht. Mittlerweile kann ich nicht genug bekommen. Die heutige Zeit unterstützt meine Art zu lernen – fühlend und mit allen Sinnen.

Im Ersten läuft zur Zeit nachts um 0.20 oder morgens um 10.03  deutsch-deutsche Geschichte in Form von einer Kompaktserie. 12 Minuten dauert jede Folge. Die Kombination von Ost und West wird hier wirklich gut dargestellt.

Die spielerische Variante gibt es im Netz. Man kann sich selbst durch die letzten 60 Jahre klicken und aus verschiedenen Themenbereichen Einspieler von ca. 1 Minute anklicken.


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23. März 2009

1 Millionen Bäume

Mit fiel Überzeugungskraft schaffen die jungen Klimabotschafter, worüber Erwachsene oft nur nachdenken. Sie haben die Sache in die Hand genommen und setzen sich für den Planeten auf dem sie leben ein. Sie informieren Mitschüler in Vorträgen oder sammeln Geld für Partnerschulen in Afrika und Südamerika.
Felix Finbeiner gründete for 2 Jahren Plant for the Planet. Bis Ende des Jahres will der 11jährige mit Hilfe von Schülern aus ganz Deutschland 1 Millionen Bäume pflanzen, um die CO2-Konzentrationin der Luft zu vermindern. 400000 Bäume sind bereits fest zugesagt.

Ich staune wie konzentriert und interessiert die jungen Menschen für das gehen, was ihnen am Herzen liegt. Sie zeigen den Großen wie es geht.

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22. März 2009

und es geht doch!

2005 gelang Boomtown Media Production mit dem Film Rhythm is it ein Film,der eindrucksvoll erleben ließ, welche transformatorische Kraft im Tanz liegt. Die jungen Protagonisten ließen den Zuschauer miterleben, dass für sie scheinbar unüberwindbare Mauern durch Tanz, Gemeinschaft und einen Menschen, wie Royston Maldoom der vorbehaltlos an sie glaubt und ihnen den Weg zeigte, eingerissen werden können.
Dieses Mal ist es ist es Rupert Voß, der in der neusten Produktion von Boomtown Media,  zeigt, welche transformatorische Kraft in der Kombination Boxen, Gemeinschaft und positive Vaterkraft liegt. Rupert Voß hat es geschafft, ein Wiedereingliederungsprogramm für gewaltätige, jugendliche Wiederholungstäter mit einer 80% Erfolgquote zu entwickeln.
Der Film Friedensschlag läßt miterleben, wie die Jungs ihre zerstörerische Energie in schöpferische Kraft wandeln.
Rhythm is it hat mich vor 4 Jahren zutiefst berührt und inspiriert. Ich kann es kaum abwarten, dass Friedenschlag in die Kinos kommt. Wenn es soweit ist können sie es hier erfahren.

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20. März 2009

kreativ sparen

Vorgestern lief im WDR die Sendung “Alles wird teuer, wie kann ich sparen?”. Die Moderatoren hatten sich auferlegt, jedes Mal wenn sie das böse Wort mit “K” aussprechen, 5 Euro ins Sparschwein zu werfen.

Wie man sieht kann eine Krise Kreativität fördern. Ab sofort werde ich auch kreativ sparen.

Jetzt mußte ich gerade einmal das das Wort mit “K” benutzen. Ich werde gleich 5 Euro in mein Sparschwein werfen.

Wenn ich eines in meinen Leben gelernt habe dann ist es, dass in jeder Krise eine Chance liegt. Ich liebe diese kreativen Lösungen.

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19. März 2009

Unmittelbar nach der Erfahrung teilen

Das Kopernikus-Gymnasium ist mit dem Jugend-Projekt-Preis für Bildung, Erziehung und Kultur ausgezeichnet worden. Die Initiatoren wollen mit dem Preis  die Kompetenzen der Schüler stärken. 20 Mentoren sind speziell geschult worden, ihre Mitschüler, die 3 Jahre jünger sind, zu stärken und die Entwicklung ihrer Persönlichkeit in der Pubertät zu unterstützen.

Nicht nur die Juroren bestaunen den ehrenamtlichen Einsatz. Kaum liegen die ersten Erfahrungen in der Pubertät hinter ihnen, folgen sie dem Bedürfnis zu teilen  und damit zu unterstützen.

Damit das Projekt nicht nur am Kopernikus-Gymnasium weiter wachsen kann,möchte Annette Janssen, die Projektleiterin jetzt einen Leitfaden erstellen, mit dem auch an anderen Schulen gearbeitet werden kann.

Und schon wieder wird unmittelbar nach der eigenen Erfahrung geteilt. Das ist ganz nach meinem Geschmack

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