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29. Dezember 2009

Eine leckere, bunte Überraschung

Weiße Wunder stand auf dem Packet. Ich öffnete die Schachtel und ich sah eine Menge weißer Teile. Mit vier gesunden Händen und einer Gebrauchsanweisung machten wir uns ans Werk. Zwischendurch dürften wir immer wieder in die kleine weiße Tüte greifen und selbstgebackene frische Vanillekipferl kosten -so stand es  in der Anleitung -  gebacken von TitilaFlora

Weihnachtskugel 1

Als wir alle Kipferl gegessen hatten, strahlt  auch unser Weihnachtslicht  in den verschiedensten Farben.

Weihnachtskugel 4

Weihnachtskugel 5

Weihnachtskugel 3

Weihnachtskugel 2

Eine WUNDERVOLLE Idee. So kann man seine Kunden auch beglücken.

Kommentare 1 Kommentar | Rubriken: Ideen | Autor: Birgit-Rita Reifferscheidt




26. Dezember 2009

Überdimensionales Geben verhindert das Nehmen können

250.000 Kinder in Deutschland versorgen ihre chronisch kranken Eltern. Aus Angst vor dem Jugendamt, aus Scham vor der Gesellschaft müssen diese Kinder  ein Pflegeprogramm leisten, in einer Zeit, in der sie eigentlich selbst noch Hilfe und Unterstützung brauchen.

Natürlich kann man sagen, dass diese Kinder früh lernen Verantwortung zu übernehmen, selbstständig sind und eine enge Bindung zu ihren Eltern haben, andererseits ist nachgewiesen das die möglichen psychischen Spätfolgen doppelt so hoch  sind, wie bei Kindern , die ihrem Alter entsprechend Unterstützung finden.  Ihn bleibt versagt das Nehmen zu erleben. Zu erleben, dass sie wertvoll sind. Zurück bleiben zutiefst bedürftige Menschen, die sich nicht spüren können, weil sie nicht gesehen worden sind.

Ich bin fassungslos, was Kindern in der heutigen Zeit noch alles zu gemutet wird.

Kommentare 1 Kommentar | Rubriken: Liebesdienst | Autor: Birgit-Rita Reifferscheidt




Weihnachten – das Fest der Liebe

Heute ist der 2.Weihnachtstag. Es ist eine besinnliche Zeit. Alle Geschenke, die ich bekommen habe, haben mein Herz berührt. Aber nicht nur Geschenke haben mein Herz berührt, auch Geschichten, die ich in den letzten 2 Tagen gehört habe. Eine möchte ich erzählen:

Ein junger Mann, Mitte 20, hatte ein schweres Jahr.  Er ist begeisterter Sportler und wurde von wochenlangen Krankenhausaufenthalten, diversen Operationen und dem Verdacht auf Beinamputation im wahrsten Sinne des Wortes in die Knie gezwungen. Zum Weihnachtsfest wollte er keine materiellen Geschenke machen, anstattdesssen hat er seine Gefühle, die er erlitten hat, nieder geschrieben. Er hat darüber geschrieben, wie unendlich dankbar er für die Unterstützung seiner Familie, seiner Freunden ist. Wie er in den dunkelsten Stunden gespürt hat, welch liebevolles Gerüst ihn stützt. Er hat über seine Hilflosigkeit, seine Verzweiflung, seine Tränen berichtet und das im rechten Augenblick immer ein offenes Ohr, stärkende Worte und haltene Hände da waren.

Seine geschriebenen Zeilen hat er zu einem kleinen Heft gebunden und jedem unter den Weihnachtsbaum gelegt. Darin konnten alle lesen, was er gelernt hat. Wie sich seine Ansichten, über das Leben verändert haben. Das er heute weiß, dass es nichts wichteres gibt, wie eine Gemeinschaft, in die man liebevoll eingebunden ist.

Ich hoffe, dass viele Menschen diese Geschichte lesen und dem jungen Mann gleich tun. Man muß ja nicht gleich ein ganzes Heft voll schreiben. Ein paar Worte des Dankes sind schon sehr wertvoll. In diesem Sinne wünsche ich allen noch eine schöne Weihnachtszeit.

Baum 09

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14. November 2009

Im Loslassen entsteht Bewegung

http://www.vimeo.com/5471619

Einfach anfangen und nehmen was kommt.

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11. November 2009

1.24 min zum Staunen

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23. Oktober 2009

Natürlich ist schöner

Brigitte sagt ab Januar 2010  nein zu Magermodels. Sie möchte nur noch “normale Frauen ” abbilden. Dove hat ja bereits vor einigen Jahren damit begonnen und große Resonanz erfahren.

Es ist mit Sicherheit in Sachen “Stoppt den Körperwahn” ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin ein Tropfen. Dove bleibt dran und hat nachgelegt. Hier ein weiterer Tropfen.

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4. Oktober 2009

Schuld hat viele Gesichter

6 Gäste hat Frank Plasberg zum Thema “Wenn sich das Gewissen rührt – leben mit der Schuld” eingeladen. 1std:26min ist viel Zeit, dennoch bin ich mir sicher, dass Menschen, die unter Schuldgefühlen leiden, gerne die Zeit investieren.  Gerade die Schuld braucht Verständnis.

Die persönlichen Geschichten und  Standpunkte zeigen  sehr anschaulich, wieviel Gesichter die Schuld hat.

  • Eine Polizistin, die aus Notwehr getötet hat und bis heute unter ihren Schuldgefühlen leidet.
  • Ein Schiedrichter, der weiß, dass er Fehler macht und dennoch keine Schuld verspürt.
  • Ein Familienvater, der von Frau und Kindern verlassen wurde und sich schuldig fühlt.
  • Ein Strafverteidiger, der weiß, dass es immer ein Täter gibt, aber nicht immer einen Schuldigen.
  • Eine Psychologin, die in ihrer Praxis täglich mit Schuldzuweisungen in Beziehungs- und Familienkrisen zu tun hat.
  • Ein Schauspieler, der ins Gefängnis musste, weil die Sucht ihm das Gefühl für Grenzen nahm.
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29. September 2009

Bauch zeigen erwünscht

Natürlich laufen immer noch viele Klappergestelle über die Laufstege der Welt, aber ich lege meine Aufmerksamkeit lieber auf das, was sich positiv verändert.

Vor ein paar Tagen habe ich so still für mich gedacht – dein Bauch ist wirklich schön, obwohl das Schönheitsideal in der Gesellschaft  ein anderes ist. Die kleine Speckfrolle fühlt sich gut an und hat für mich mittlerweile auch etwas durch und durch Weibliches. Natürlich kann ich mich kerzengerade setzen und halten und den Bauch einziehen, aber das ist auf die Dauer echt anstrengend, nicht wirklich natürlich und im Grunde tun es nur Models fürs Foto – dachte ich.

Ein Pressebericht hat mich in der letzten Woche eines Besseren belehrt. Die Glamour, eine amerikanische Modezeitung hat ein Foto von Lizzie Miller abgedruckt, dass das Model in ihrer ganzen Natürlichkeit zeigt. Die Leser haben so positiv auf die weibliche Bauchspeckrolle reagiert, das die Zeitschrift sich entschieden hat in der Novemberausgabe eine ganze Fotoserie mit dem Lizzie zu zeigen.

Wer die schöne Lizzie sehen möchte muß auf den kleinen Fotoapparat im Pressebericht drücken. Dahinter verbirgt sich das viel diskutierte Foto. Ich bin gespannt auf ihre Reaktionen.

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19. September 2009

Mit 4 Stimmen im Ohr

4 junge Stimmen haben mir in den letzten 4 Stunden die Kraft gegeben, endlich ins geschriebene Wort zu finden. Ihre Stimmen haben mich getragen, über alle Blockaden hinweg. Meine Finger sind über die Tastatur geflogen und haben einfach geschrieben.  Ich hörte meine innere Stimme immer wieder sagen, nicht nachdenken, nimm die Worte so wie sie kommen.

Mann kann über Castingsendungen denken oder sagen was man will, aber eines ist klar, die jungen Frauen haben etwas gefunden, für das es sich lohnt zu kämpfen – für das sie bereit sind, sich ganz zu geben.

Schon sehr lange spinne ich mögliche Inhalte für meine Website. Alles Spinnen braucht aber letzten Endes  eine Form – eine Struktur – Sprache. Gestern habe ich ohne Musik in die Struktur gefunden – in aller Stille.  Heute brauchte ich leidenschaftliche Unterstützung, damit alles zum Fließen kam.

Es war mal wieder eine von den Erfahrungen, die sich außerhalb meiner Vorstellung abspielt.

Danke an euch  4.  Das war heute ein Tanz zwischen den Generationen. Die Inspirationen von den Jungen und die Kraft von den Alten.

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Die Natur kann trösten

Heute genau vor 5 Jahren ist meine Mutter gestorben. Ich habe sie besucht – im Wald – dort wo sie ihre letzte Ruhe gefunden hat – im Ruheforst.

Andere Menschen berühren vielleicht an  einem  Tag  wie diesem, gerne den Grabstein – ich darf die Kraft der Natur berühren. Einen Baum, der mit Mutter Erde tief verwurzelt ist.

Das ist mir immer wieder ein großer Trost.

Hände friedwald

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