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Eine transformatorische Liebe

aus + Kommentieren + 18.04.2016

Vor 2 Wochen dürfte ich die Premiere von Wild (Regie Nicolette Krebitz) in Köln sehen. Seither wirkt der Film in mir nach. Antje Bockeloh, Maskenbilderin, Künstlerin und eine gute Freundin, war in diesem aussergewöhnlichen Film verantwortlich für die Maske.
Chapeau ! liebe Antje.

Filmplakat-WILDklein

Die Radikalität, mit der die Bilder inziniert sind, rütteln unaufhörlich an der Tür des Ungelebten. Der Film irritiert schonungslos und belebt die Sinne mit jeder Szene ein Stück mehr.

Lilith Stangenberg, die Protagonistin des Films, schafft es den Zuschauer mit ihrem puren und vertrauensvollen Spiel mit auf ihre Reise zu nehmen. Sie gibt sich der Liebe zu einem Wolf  ganz hin und lässt sich von grundauf verändern. Mit ihrer immer präsenten Demut berührt sie genau die Punkte im Zuschauer, die sich gerade bewegen möchten. Ganz egal ob sich innerer Widerstand regt, Sehnsüchte rufen oder alte Begrenzungen flüssig werden…….sie bewegt, der Film bewegt.

Wild hat auf dem Filmfestival in Saas Fee den Kritikerpreis Saas Fee erhalten und wird in der Presse bestaunt. Jetzt braucht dieser aussergewöhnliche, transformatorische Film unbedingt viele Zuschauer.  Der Film läuft seit 14.4.2016 im Kino. Auf geht’s.

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