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Hände – das Tor in die Welt

aus + 2 Kommentare + 24.08.2008

Drei hochkarätige Philosphen und ein Theologe diskutieren im Fernsehen über die Verbindung zwischen Kopf und Herz. Die Worte waren leer, wie Worthülsen, dennoch blieb ich vor dem Fernseher sitzen und versuchte zu folgen. Nach etwa einer halben Stunde, mein Kopf rauchte bereits, ergriff der Theologe das Wort. Ich hörte, wie er begann über die Hände zu sprechen und das sie es sind, die uns in die Welt bringen. Ich wußte sofort, um diese Sätze zu hören, habe ich vor dem Fernseher ausgehalten.

Mit den Händen in die Welt kommen – forschen, ausprobieren, üben, gestalten – einer meiner größten Sehnsüchte.
Üben erwünscht, steht seit einigen Monaten auf dem Display meines Handys und erinnert mich daran, mir zu erlauben, wie ein Kind zu handeln. Die Welt mit den Händen zu erkunden und zu begreifen  Etwas, was in meiner Kindergarten und Schulzeit undenkbar war. Die Zeiten ändern sich. Ich kann mir meine Lernwerkstatt heute selbst gestalten und Kinder bekommen die Möglichkeit in der Natur mit ihren Händen  zu lernen.

2 Kommentare

  1. Wenn ich mit meinen Händen im Garten arbeite, wenn ich beim Malen Farben anfasse oder andere Gegenstände, dann fühle ich mich dadurch völlig verbunden mit dem Moment. Dieser Moment bringt mich voll und ganz dahin, wo ich gerade bin. Das Fühlen mit den Händen gibt mir Eingrenzung für das Hier und Jetzt.


  2. Ich bräuchte dringend eine neue Sonnenbrille. Meine letzte hat mein Mann vernichtet, indem er sich darauf gesetzt hat.
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