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Körper als Leinwand

aus + 1 Kommentar + 02.07.2009

Spannend- was mich zur Zeit begeistert. War es gestern Landschaft als Leinwand, ist es heute der Körper als Schreibfläche oder besser als Ausdrucksfläche.

https://www.youtube.com/watch?v=Nz3lXu3VxVg

Auch die Typo fasziniert mich. Michael Holzer und mit ihm David Carson und Oliver Schöndorf haben mir den Blick für die Faszination Typograhie geöffnet. Würde der Film von Gemma O’Brien in Normalgeschwindigkeit laufen, würde die Typograhie bestimmt mehr im Vordergrund stehen. Durch die Geschwindigkeit kommt mehr die Tatsache, dass sie den Körper beschreibt, als die Art und Weise, wie sie es tut,  in die Aufmerksamkeit.

Schade, dass es bei youtube keine Möglichkeit gibt, den Film auf Normalgeschwindigkeit umzustellen. Ich wäre gerne eintaucht.

1 Kommentar

  1. Ich dachte zuerst, es wären Tattoos auf der Haut dieser Frau. Eine super Idee, den eigenen Körper als Gegenstand eines eigenen ganz indivduellen Werkes zu nehmen. In diesem Fall ist es ein Vergängliches Werk. Ein Tattoo könnte einen Zeitpunkt meines Lebens einfangen, wobei ich am Ende meines Lebens auf meinem Körper, meine ganz eigene Lebensgeschichte in sichtbaren Formen trage, sofern ich mich entscheide mehrere Tattoos zu haben.

    Beide Wege finde ich interessant: einer ist der Weg der Vergänglichkeit, denn ich kann die Bilder wieder abwaschen, ich kann wieder etwas loslassen. Der Andere ist der Weg der Beständigkeit:eines Tages entschied ich mich für eine Form und am Ende meines Lebens ist jede meiner Entscheidungen noch sichtbar – das Annehmen…


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