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Liegen lassen was fällt ….. oder wie mir neue Flügel wuchsen

aus + 3 Kommentare + 12.06.2013

Ich mag es, mich etwas ganz hinzugeben und mich überraschen zu lassen, wohin es mich führt. Ich nenne das Selbstführungsabenteuer. Im Wonnemonat Mai lautete die Herausforderung: Liegen lassen, was fällt……

Der kleine Satz, mit großer Wirkung stand auf einem selbstgemachten Kalender, den ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Anfangs waren es nur 4 Worte. Mit der Zeit kreisten sie mehr und mehr in meiner Aufmerksamkeit. Ich begann zu spüren, was sinnlos Kraft kostet. Wo das Wollen oder Nichtwollen noch herrscht. Ich nahm war, was sowieso schon dabei war aus meinem Leben zu gehen. Desto mehr ich eintauchte, desto mehr wurde die Haltung zu meiner neuen Brille.

Mitte des Monats begann ich langsam in die Handlung zu kommen. Aus dem Merken entsprangen neue Impulse. Ich sichte mal wieder meine Bücher und packte sie zum Verschenken in unterschiedliche Kisten. Mein Kleiderschrank erhielt Luft und meine schönen Stücke kamen wieder zum Vorschein. Ideen, mit denen ich schon lange schwanger gehe, habe ich losgelassen. Es kommen sowieso neue nach. Diverse alte Sehnsuchtsbilder dürften ziehen. Ich habe festgestellt, dass die Gegenwart mir gibt, was ich gerade brauche.

Stück für Stück – es wurde immer leichter. Genau diese Leichtigkeit beflügelte mich weiterzumachen. Die Kraft dieser inneren Haltung war so groß, dass wie von Zauberhand, zum rechten Zeitpunkt auch die notwendige Unterstützung da war. Manches hätte ich auf keinen Fall alleine geschafft. Ein herzvolles Bitten war, bei aller Zaubere,i ein wichtiger Türöffner.

Das geflügelte Wort hat mir Flügel verliehen. Jetzt heißt der Satz: Liegen lassen was fällt und annehmen was kommt! Vielleicht haben sie Lust auf ihre Flügel bekommen – versuchen Sie es doch mal mit einer neuen Brille.

Diese wunderschöne Papierskulptur habe ich vor wenigen Wochen von einer Teamkoellegin und Freundin geschenkt bekommen. Danke Cordula Rosenfeld.

3 Kommentare

  1. Das hört sich in der Tat nach wachsender Leichtigkeit an! Loslassen und vertrauen, daß das was kommt, genau richtig ist. Aus dieser Haltung heraus lerne ich z.B. wieder das Staunen. Staunen über das, was auf mich zukommt, wenn ich mich dem Fluss von Loslassen und Annehmen anvertraue. Dennoch brauche ich auch immer wieder die bewußte Ausrichtung darauf und jedes Mal auch eine Portion Mut und Überwindung.

    Dein Artikel beflügelt auch mich daher, mich regelmäßig an diese Brille zu erinnern. Daß die Papierskulptur mit ihrer Leichtigkeit bei diesem schönen Thema einen Ehrenplatz auf Deiner Seite findet, freut mich riesig und läßt mich strahlen!


  2. Regelmäßig! Das ist das Schlüsselwort fürs Fliegen. Ich liebe diese Skulptur. Sie ist kraftvoll und leicht. Es ist wirklich erstaunlich, wie Du Papier verzaubern kannst.


  3. Papier verzaubern – was für eine wundervoller Beschreibung! Das beflügelt mich!


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