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Tanzen verbindet – auch das Unvorstellbare

aus + 4 Kommentare + 27.01.2012

Die besten Ideen werden oft in der größten Not kreiert. So auch in diesem Fall. Hinter philippinischen Gefängnismauern ging es drunter und drüber.Vor 4 Jahren machte ein Gefängnisdirektor den Insassen das Angebot, ein Tanzprojekt mit ihnen zu starten.

5x pro Woche trafen sich Schwerverbrecher, Dealer und Mörder und trainierten mit einem Tanzprofi. Die tägliche Bewegung löste eingefahrende Verhaltensweisen ab. Die Freude an der Sache und das gemeinsame Schaffen von etwas Größeren hatte Wirkung. Es wurde friedlicher. Die Rückfallquote sank rapide. Ihr Tanz hatte eine große Anziehungskraft. Woche für Woche strömten viele Besucher hinter die Mauern, um die Truppe zu bestaunen.

Was könnte sich in Deutschland alles verändern, wenn mehr miteinander getanzt würde … nicht nur privat.

4 Kommentare

  1. Wow – ich hatte Gänsehaut beim Ansehen!
    Unglaublich, wie Bewegung, Rhythmus und vor allem das gemeinsame Tun ganz offensichtlich weit über die persönlichen Befindlichkeiten hinweg führen.


  2. Bei mir war es Gänsehaut gepaart mit Tränen. Ich kann verstehen, dass Menschen hinter die Mauern pilgern. Leider liegen die Philippien nicht um die Ecke. Ich würde es gerne mal live erleben. Noch lieber würde ich unsere Politiker gemeinsam tanzen sehen.


  3. Ich wusste nicht was ich zuerst tun sollte – mich dem Gefühl hingeben – den Stolz und die Beweglichkeit, der Menschen mit zu fühlen oder vor lauter Freude zu heulen. Das ist wunderschön.


  4. Auch ich hatte pure Gänsehaut!
    Kein Wunder das die Musik von Michael Jackson gewählt wurde, keine andere hätte besser zu diesem Tanz gepasst. Seine Musik steht für mich für: schöpfende Energie, Kraft alles schaffen zu können und Zusammengehörigkeit.
    Des Weiteren wurde veranschaulicht, dass auch jeder der hinter Gittern sitzt sich vielleicht ein Stück weit mehr Frieden wünscht.
    Einfach bewegend!


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