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Was ist ein Blog? Was ist mein Blog?

aus + 2 Kommentare + 22.09.2007

Mit dieser Frage hat sich Timo von Geistesblitz beschäftigt. Ich laß seine Zeilen und dachte, mit dieser Frage gehe ich nun schon über ein Jahr. Ich habe mindestens soviele Antworten gefunden, wie Timo.  Leider nicht die Antwort, die ich erhofft habe.

Jetzt reicht es. Die Frage hat mich durch soviele Universien geführt, hat mich aber nicht in meinem Universum ankommen lassen. Meine neue Frage lautet, was hindert mich einfach zu tun? Bisher habe ich im Ausprobieren immer meine Antwort gefunden. Ja, aber nicht vor den Augen der Öffentlichkeit. Meine größte Gabe, wird hier zum Verhängnis, sie blockiert meine Kreativität. Wenn man soviel Selbstreflexionskraft hat, die Konsequenzen des eigenen Handels vorausschaut, dann ist das eine Gabe, wenn aber genau diese Gabe jeden natürlichen Impuls nicht nur bremst, sondern gar nicht erst an der Oberfläche erscheinen läßt, ist es ein Fluch.

Vor etwa 4 Wochen hätte ich noch gesagt, malen findet in diesem – meinem – Leben nicht statt. Und nun, habe ich die ersten Bilder geschöpft und sogar verschenkt. Ich kann von dem Genuß, vor einer leeren großen Leinwand zu stehen und mich auszudrücken nicht genug bekommen. Der Ideenfluß strömt und ich folge – in meinem stillen Kämmerlein. Für mich ist das ein Quantensprung. Das ich ernsthaft darüber nachdenke mir eine Staffelei zu kaufen und in meiner Wohnung Raum schaffe für meinen kreativen Ausdruck ist wie ein Traum. Mit Farben zu experimentieren, diverse Pinsel auszuprobieren, mit einem Spachtel zu arbeiten – war unvorstellbar. Bilder wieder und wieder zu überarbeiten und den Punkt zu spüren – jetzt stimmst. Zu wissen, dass die Bilder Menschen erfreuen und die meinen Mut ehren und sich davon anstecken lassen – ein Geschenk.

Vielleicht ist gerade das mein Blog. Über meine Erfahrungen berichten und Menschen inspirieren, ihre eigene Ausdrucksform zu finden.

2 Kommentare

  1. ähm… also nun bin ich ganz verlegen, dass ich der Startpunkt der ersten Zeilen bin…

    ich wünsche Dir kreative Zeiten und Zeilen und viel Spaß beim Weiterschreiben!

    Sonnige Grüße,

    Timo!


  2. Also, was ich da von dir lese ist ja faszinierend…Das kommt mir so bekannt vor, dass die eigene Selbstreflexion wirklich zum Fluch werden kann!!! Ich teile es, und ich teile mit dir das unglaubliche Gefühl vor einer leeren Leinwand zu stehen, sich mit allen farblichen und gegenständlichen Möglichkeiten darauf auszuleben!! Das ist wie ein Flug übers Meer…Und plötzlich wollen Freunde die Bilder haben, sie bleiben davor stehen und sind so beeindruckt von dem Leben was darin steckt.
    Schön, dass du dir den Raum in deinem zu Hause schaffst, für einen traumhaften Selbstausdruck…


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